Wir verlassen die Coromandel Peninsula und machen uns auf den Weg in den hohen Norden, vorbei an Auckland bis hoch nach Paihia in der Bay of Islands. Die Fahrt ist lang und weit, aber sie fühlt sich nie wie reine Strecke an. Immer wieder erleben wir diese typisch neuseeländischen Momente: breite Strände, an denen Autos einfach im Sand parken, kurze Badestopps im Meer, ein Wasserfall im Grünen – nichts davon ist spektakulär inszeniert, sondern einfach da. Genau deshalb ist es so eindrücklich.



Stopp am Uretiti Beach
Wer das passende Auto hat, fährt direkt auf den Strand. Wer nur glaubt, das Passende zu haben, bleibt beim Hinausfahren stecken.



Whangarei Falls
Ein kurzer Stopp und Walk bei den Wasserfällen von Whangarei. 20 min reichen uns, um uns ein wenig die Beine zu vertreten und anschließend das letzte Stück der 420 km zu fahren.


Maut?!
Unterwegs passieren wir erstmalig in fast 2 Monaten eine der wenigen mautpflichtigen Straßen des Landes. Bezahlt wird online, unkompliziert, fast beiläufig – typisch Neuseeland.


Friedrich Hundertwasser (1928-2000)
Auf Google Maps poppt “Hundertwasser Toilets” auf und auch am Straßenrand. Ein kurzer Halt bei den Toiletten in Kawakawa darf folglich natürlich nicht fehlen: keine geraden Linien, schräg, unerwartet. Die Toilettenanlage wurde vom Wiener Künstler Friedrich Hundertwasser, der lange Zeit in Neuseeland lebte, gemeinsam mit lokalen Handwerksbetrieben designt und errichtet.





Angekommen
Am Abend erreichen wir Paihia in der Bay of Islands und genießen das Abendrot auf unserer Terrasse.
