Tag 45 ist komplett dem Mountainbiken gewidmet, denn Rotorua ist einer der besten Mountainbike-Spots Neuseelands. Rund 200 Kilometer offiziell angelegte Trails ziehen sich durch den Whakarewarewa Forest. Wer gerne auf zwei Rädern unterwegs ist, kommt an Rotorua nicht vorbei.
Wir entscheiden uns für den Forest Loop, eine etwa 40 Kilometer lange Runde mit 800 Höhenmetern, die sich aus mehreren perfekt aufeinander abgestimmten Trails zusammensetzt. Für uns genau richtig. Der Trail ist extrem flowig, gleichmäßig zu fahren und hervorragend gebaut – keine Wurzelteppiche, keine groben Felsfelder – stattdessen griffiger Untergrund, schöne Kurven und ein Rhythmus, der sich fast von selbst einstellt.
Fast die gesamte Strecke führt durch typischen neuseeländischen Urwald: hohe Bäume, dichter Farnbewuchs, überwiegend schattige Abschnitte, die gerade an warmen Tagen angenehm sind. Ein schöner Blick hinunter auf Rotorua und den Lake Rotorua ergeben sich auch.
Ein Detail, das uns besonders gefällt: Ein Teil des Forest Loops wurde erst im Januar dieses Jahres neu ergänzt, sodass nun keine Straßenpassage mehr notwendig ist. Man bleibt durchgehend im Wald – ruhiger, sicherer und einfach stimmiger.


Technisch ist der Forest Loop überhaupt nicht anspruchsvoll sondern einfach flowig, genau das macht ihn so genial. Er eignet sich perfekt, um die Landschaft zu genießen und einfach Spaß zu haben – egal ob ambitioniert oder eher entspannt unterwegs.



Fazit: Rotorua liefert auch abseits von Geothermie und Māori-Kultur ein echtes Highlight. Wer hier ist und auch nur ansatzweise Lust auf Mountainbiken hat, sollte diese Runde unbedingt einplanen. Der Forest Loop ist ein Paradebeispiel dafür, wie gut gebaute Trails aussehen können – und gehört für uns zu den absoluten Reise-Highlights.