Tag 39: Mount Taranaki

24. January, 2026. Der Wecker klingelt früh am Morgen. Heute soll es auf den Mount Taranaki gehen – einen der markantesten Vulkane Neuseelands. Mit seinen 2.518 Metern ragt er fast perfekt kegelförmig aus der Landschaft der Nordinsel und gilt bei guten Bedingungen als anspruchsvolle, aber machbare Tagestour.

Der Track ist jedoch alles andere als gemütlich. Er ist steil, direkt und konditionell fordernd. Wir sind vorbereitet, motiviert und eigentlich bereit. Nur die Morgenstund hat heute Regen, Wind und graue Wolken im Gepäck.

Trotz aktuell schlechten Wetters und schlechter Prognosen entscheiden wir uns, zumindest loszugehen und die Lage selbst einzuschätzen. Schon beim Aufbruch wird klar, dass das heute kein klassischer Gipfeltag wird. Für oberhalb von 2.000 Metern ist Schnee angesagt, der Wind bläst bereits im Tal kräftig, und am Parkplatz sind wir komplett allein. Kein gutes Zeichen.

Der Regen prasselt ununterbrochen herunter, der Wind rüttelt immer wieder heftig an uns. Der Weg führt über eine Hängebrücke, Nebel hängt in den Hängen, die Sicht ist stark eingeschränkt.

Abbruch

Nach kurzer Zeit erreichen wir die erste Schutzhütte. Ein trockener Moment – Zeit für einer kurzen Beobachtung des Wetters (siehe Videos) und einer Lagebesprechung mit dem Ergebnis ”Wir brechen ab”. Weiter oben würden uns nur noch mehr Nässe, Kälte, Wind und schlechte Sicht erwarten. Kein Ausblick, kein Gipfelmoment.

Am Retourweg

Ende gut,…

Zurück am Parkplatz machen wir noch ein kurzes Selfie zum Vorher-/Nachher-Vergleich 😉

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