
Auf der Jagd nach einem Ersatz für verlorengegangene Radhandschuhe führt uns ein letzter Streifzug durch Wellington vorbei an der architektonisch interessanten City Library mit ihren “Palmensäulen” hinunter zur Waterfront. Zwischen Cafés, Restaurants und kleinen, einladenden Plätzen ließe es sich herrlich verweilen – wäre da heute nicht der für Wellington so typische, kräftige und böige Wind.


Beim zweiten Besuch im Museum of New Zealand Te Papa Tongarewa sehen wir unseren ersten und bislang einzigen Kiwi. In freier Wildbahn bleibt dieser ikonische Vogel den meisten Reisenden scheinbar verborgen. Wir haben noch ein paar Wochen Zeit und hoffen weiterhin, vielleicht doch noch einen lebendigen Kiwi irgendwo anzutreffen.



Zum Abschluss der Stadtrunde geht es hinauf auf den Mount Victoria, der noch einmal den Blick über Hafen, Innenstadt und die umliegenden Hügel freigibt – ein würdiger Abschied von Wellington.
Auf zum Mount Taranaki!

An diesem Tag fahren wir noch 330 km weiter nach Stratford, am Fuß des Mount Taranaki. Eigentlich soll es morgen hinauf auf den Gipfel gehen, doch die Wetterprognose ist alles andere als vielversprechend. Es heißt also “abwarten”. Zumindest gelingt uns noch ein Schnappschuss, bei dem sich der Berg schemenhaft und nur in Konturen zumindest zu Hälfte zeigt – mehr lässt das Wetter heute nicht zu. Die meiste Zeit der Fahrt ist geprägt von Grau in Grau und Regen.
