Do. 22. Januar 2026, wir sind bereits über ein Monat unterwegs, es wird Zeit für einen Friseurbesuch. Die Spannung und Vorfreude meinerseits steigen, je näher ich dem Salon komme. Letztendlich klappt alles gut – die Frisur sitzt – wäre da nicht der Wind. Es braucht ungefähr fünf Fotos bis meine Haar nicht gerade beim Foto vor dem Nationalmuseum Te Papa durch die Luft fliegen.



Das Te Papa Museum ist unglaublich spannend. Eine Spezialführung zu den Maori Highlights macht uns Lust auf Mehr. Morgen gehen wir vielleicht nochmals hinein (Tickets sind 48 Std. gültig). Heute nutzen wir noch das schöne Wetter, um bei Sonnenschein auf die Stadt hinunterzublicken.





In Wellington stößt man immer wieder auf solche Hinweise: Gebäude, die offiziell als earthquake-prone eingestuft sind. Das bedeutet nicht, dass sie akut einsturzgefährdet sind, sondern dass sie bei einem starken Erdbeben weniger als 34 % der heutigen neuseeländischen Erdbebensicherheitsstandards erfüllen. Eigentümer sind verpflichtet, diese Gebäude innerhalb festgelegter Fristen nachzurüsten oder zu sichern. Bis dahin müssen entsprechende Warnhinweise gut sichtbar angebracht werden.

Und wenn abends die Lichter angehen, verlagert sich das Leben in Wellington nach Courtenay Place. Die Straße gilt als wichtigste Ausgehzone der Stadt: Bars aller Art reihen sich hier aneinander – von Karaoke-Bars über klassische Pubs bis zu Locations für Pub Crawls, Bingo-Abende, Billard oder Live-Musik.