Tag 21: Ein Tag in Te Anau: Höhlen, Fahrräder und stille Natur

Früh am Morgen geht es mit dem Schiff über den Lake Te Anau zu den berühmten Glowworm Cave. Schon die Überfahrt hat etwas Stimmungvolles: glattes Wasser, kühle Luft und die umliegenden Berge, die langsam im Tageslicht Kontur annehmen.

Ab dem Eingang in die Höhle gilt striktes Fotografierverbot – absolut verständlich. Die sogenannten Glühwürmchen leuchten nur in völliger Dunkelheit, um Beute anzulocken. Jeder Lichtstrahl würde dieses empfindliche System stören.

Rund 300 Meter führt der Weg in die Höhle hinein, zwischendurch geht es mit einem kleinen Boot lautlos weiter. Über uns öffnet sich eine Szenerie, die an eine ferne Galaxie erinnert: tausende winzige Lichtpunkte in tiefem Schwarz. Still, fast unwirklich – und enorm beeindruckend.

Am Nachmittag wechseln wir das Element und steigen aufs Bike. Der Lake2Lake Trail führt uns entspannt entlang des Waiau River in Richtung Manapouri. Eine landschaftlich wunderschöne Strecke, ideal zum Genießen statt zum Kilometerfressen.

Unterwegs legen wir noch einen besonderen Stopp ein: Wir sehen in einem Bird Sanctuary den Takahē, einen der seltensten Vögel Neuseelands. In freier Wildbahn bereits ausgestorben, wird er heute in geschützten Gebieten wieder angesiedelt.

Ein Tag, der einmal mehr zeigt, wie vielfältig Neuseeland ist. 

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