Der Tag beginnt in Queenstown entspannt und wie erwartet frisch: 12 Grad um 10:00 Uhr, klare Luft und Wind, noch keine Eile. Unser Ziel: Portobello an der Ostküste.
Die Strecke führt uns über weite Abschnitte entlang des Clutha Rivers, dem zweitlängsten Fluss Neuseelands. Weite, goldbraune Landstriche, ein paar Weingärten; das Tal öffnet sich, das Wasser des Clutha Rivers zieht gemächlich dahin, unzählige große Felsbrocken liegen über zig Kilometer hin verstreut in der Landschaft.
Spontan packt uns die Lust auf Bewegung: In Roxburgh entscheiden wir uns kurzfristig für eine Biketour Richtung Roxburgh Gorge – oft als „neuseeländischer Grand Canyon“ bezeichnet. Der Trail folgt eng dem Fluss, vorbei an Felsen und kleinen Buchten. Das Wasser ist türkis bis smaragdgrün.
Nach gut zehn Kilometern heißt es jedoch umdrehen. Ein Schild weist darauf hin, dass es ab hier theoretisch nur noch per Wassertaxi weitergeht – Abholung in einer kleinen Bucht neben einem Felsen. Für heute passt das so. Wir genießen den Rückweg, rollen entspannt zurück und lassen die Eindrücke wirken.
Unsere nächste Unterkunft wartet – eine Farm nahe Portobello. Mehr dazu dann dann morgen 😊









PS: Auch wenn der Tag eher frisch begonnen hat, zeigt sich wieder einmal, wie schnell sich das Wetter hier ändern kann. Zwischendurch kommt die Sonne überraschend kräftig durch – kräftig genug, dass einer von uns am Ende des Tages einen kleinen Sonnenbrand davonträgt. Offenbar nimmt es die neuseeländische Sommersonne auch bei Wolken, Wind und moderaten Temperaturen sehr genau 😉