Der Botanische Garten von Christchurch beeindruckt uns nicht nur durch seine Pflanzenvielfalt, sondern auch durch das Alter und die imposante Größe vieler Bäume. Am gesamten Areal herrscht eine ruhige, fast zeitlose Atmosphäre.
Ein besonderes Highlight unseres Besuchs ist eine Bootsfahrt auf dem Avon River, dem kleinen Fluss, der sich gemächlich durch den Botanischen Garten und die Stadt schlängelt. Lautlos gleiten wir über das Wasser, lassen den Blick über das Grün schweifen und genießen die entspannte Stimmung. Es liegt eine besondere, weihnachtliche Leichtigkeit in der Luft: Hier und da rote Weihnachtsmützen, ein freundliches „Merry Christmas“, das uns vom Ufer zugerufen wird – herzlich, ungezwungen und, mir scheint, typisch neuseeländisch. Ein Moment, der sich kaum in Worte fassen lässt.
Am Nachmittag geht es hinauf auf den Hausberg von Christchurch. Wir werden von kräftige Windböen empfangen, aber mit einem beeindruckenden Rundblick belohnt: Stadt, Ebenen, Meer und Hügel liegen unter uns. Es ist der 25. Dezember – abgesehen vom Geräusch des Windes, herrscht eine seltene Stille. Wir haben den Gipfel für uns ganz alleine.









